Raimund Becker-Wurzwallner

Lösungswegweiser

Was ist eigentlich ein Problem?

Die Problemtrance

Es gibt wahrscheinlich tausende Arten zu definieren, was ein Problem „eigentlich“ ist. Viele Menschen erleben ein Problem wie einen großen schwarzen Fleck, der prominent in ihrem Blickfeld prangt und an dem vorbeizusehen, schwierig bis unmöglich erscheint – denn der Fokus wird immer wieder von der Schwärze angezogen.

Wir nennen dieses Phänomen Problemtrance, weil wir tranceartig auf das Problem fokussiert sind und das Problem dabei immer größer und schwerwiegender erscheint.

Der schwarze Fleck der Problemtrance

Aus systemischer Sicht kann ich ein Problem als Unterschied zwischen einem IST-Zustand (erlebte Gegenwart) und einem SOLL-Zustand (erwünschtes Erleben) definieren. Wenn zwischen IST und SOLL kein Unterschied besteht, „haben“ wir auch kein Problem. Die rationale und auch emotionale Erkenntnis „Ich habe ein Problem“ entsteht erst dadurch, dass unser reales Erleben sich von dem unterscheidet, was wir gerne erleben würden.

Unterschiede finden = Lösungswege anlegen

Diesen Soll-Zustand (erwünschtes Erleben) kann ich aber auch noch anders beschreiben – nämlich als Lösung meines Problems. Löst sich die Diskrepanz zwischen IST und SOLL in Erleben und Verhalten auf, löst sich auch das Problem auf. Und das wiederum bedeutet, dass Problem und Lösung direkt miteinander verbunden sind. 

Im Beratungsprozess orientieren wir uns Richtung Lösung; wir fokussieren gemeinsam auf die Möglichkeiten und die Ressourcen zur Zielerreichung – statt einer Problemtrance nutzen wir eine „Lösungstrance„.

Bei der Suche nach Wegen zwischen Problem und Lösung und bei der Überwindung von Blockaden auf diesen Wegen, stehe ich Ihnen als Berater gerne zur Seite.